Fehlverhalten von Banken

Es ist nicht selten, dass die Banken Fehler machen bzw. durch Nichteinhalten der gesetzlichen Bestimmungen massiv Geld abziehen. Nicht immer sind die Fehler leicht erkennbar. Oft ist eine genaue Prüfung der Kontoauszüge und Unterlagen nötig. Selbst wenn Sie Fehler und Verstöße ihrer Bank entdecken und mit der Bank darüber sprechen, werden diese ihnen versichern, alles sei rechtens. Lassen sie sich nicht so leicht abfertigen, sondern holen sie sich fachmännische Hilfe.

Überprüfen sie nachstehende Punkte in ihren Unterlagen

  • Nichteinhaltung von Verträge durch die Bank
  • Wertstellung am Kontoauszug Buchungstag-Wert/Valuta

bei Gutschrift verspätet
bei Lastschrift verfrüht
bei Storno noch mehr verspätet

  • unzulässige Gebühren
     
    Rücklastentgelte nicht ausgeführter Aufträge
  • nicht korrekt eingestellte Zinssätze
    gravierende Unterschiede zwischen bekannt gemachten und tatsächlichen berechneten 
  • nicht dem Marktzins angepasste Zinssätze
    durch "Köderzins" in Kontokorrent und Darlehen billig reingelockt, teuer abgezockt 
  • drehen am vereinbarten Limit
    mit vom Kunden in keinster Weise nachvollziehbaren Limitveränderungen generiert sich die Bank höhere als die tatsächlich zustehenden Kontokorrentzinsen 
  • überteuerte Buchungsposten 
  • Deckungslücken / Unterfinanzierung
    Kunde benötigt zur Investition z. B. 500.000,- wird von der Bank oder Sparkasse zu dieser animiert, kauft und erhält danach "nur" 450.000,- Rest als KK 
  • sicherer in 5 – 7 Jahren Tod des Unternehmens wg. Zinsesverzinsung
    sämtlicher Leistungen 
  • Verkauf nicht notwendiger KLV und BSV

    Bindung von Kapital, welches sinnvoller in den "sofortigen Schuldendienst" als in zweifelhafte Kapitalansparung investiert gehört, zumal dieses i. d. R. aus dem im Soll stehenden Kontokorrent bezahlt wird.

    Das kostet mindest 12,0 % Zins und erwirtschaftet bei BSV "nur" 2,50 %, bei KLV ca. 3,50 – 4,50 %.

    Eine gigantische Kapitalvernichtungsmaschine! Beschert Banken und Sparkassen im selben Maße gigantische Gewinne, da sich Geld auf diesem Wege nicht verliert. Es "wechselt nur den Besitzer" und man hat die "erstklassigste Sicherheit", Geld. 

  • eigenmächtige "Sondertilgungen"

    hat der Unternehmer endlich einmal etwas auf der hohen Kante, "greift" die Bank oder Sparkasse, oft unberechtigt, die Reserve zur Tilgung von Darlehen mit dem Argument ab: dann brauchen Sie nicht mehr so viel Zinsen bezahlen und sind schneller fertig.

    "Schneller fertig" ist der Unternehmer aber nur, wenn die geschaffenen Reserven nicht mehr vorhanden, um Konjunkturschwankungen "abfedern und ausgleichen zu können".

    Dann hat dieser das Problem und die Bank die Lösung.

    Die möglichst von "guten Bekannten des Bankers, befreundeten und/oder abhängigen Maklern und/oder der Immobiliengesellschaft der Bank oder Sparkasse zu Schnäppchenpreisen erworbenen Grundstücke" ermöglichen hoffentlich jetzt die (zusätzlichen) Gewinne, welche die Bank oder Sparkasse als Verlust vorgibt, mit dem finanzierten Unternehmen erlitten zu haben.

Fritz Kroder, Bamberg, Landwirtschaftlicher Familienberater  (zur Verfügung gestellt von Herrn Eibl)